Verlust der Staatsangehörigkeit auf Antrag der Mutter

Die deutsche Staatsangehörigkeit kann auch dann nach der damaligen Regelung des RuStAG verloren gegangen sein, wenn die – allein sorgeberechtigte – Mutter auf ihren Antrag hin eine ausländische Staatsangehörigkeit erwirbt und sich diese neue Staatsangehörigkeit – wie mit dem Antrag auch bezweckt – kraft Gesetzes auch auf das Kind erstreckt.

Eine gesetzliche Regelung, die den Verlust der Staatsangehörigkeit an den freiwilligen, antragsgemäßen Erwerb einer ausländischen Staatsangehörigkeit knüpft, begegnet keinen grundsätzlichen verfassungsrechtlichen Bedenken gemäß Art. 16 Abs. 1 Satz 1 GG.

Zwar tritt der Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit in einem derartigen Fall ohne hierauf gerichteten Antrag als automatische Rechtsfolge ein ...

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