Internet-Klarnamenzwang ist in Südkorea verfassungswidrig

Während in Deutschland noch über den Stellenwert und Schutz von Anonymität im Internet diskutiert wird (vgl. Beyvers/Paschke, K&R 2012 Heft 7/8 S. VII, Tagungsbericht zum 7. Internationalen Symposium der Forschungsstelle für IT-Recht und Netzpolitik (for..net) “Anonymität. Recht – Technik – Menschenbild”) wurde in Südkorea bereits im Jahre 2007 eine Klarnamenpflicht eingeführt, um dem zunehmenden Cyber-Mobbing entgegenzuwirken. Dieses sogenannte Internet-Realnamen-System verpflichtete User von einheimischen Internetportalen zur Angabe ihres richtigen Namens und ihrer Einwohnermeldenummer ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK