BVerwG: Sprachkenntnisse bei Familiennachzug einer afghanischen Analphabetin

In einem Verfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland wird heute im Kontext eines beantragten Visums und Familiennachzugs beim Bundesverwaltungsgericht über die erforderlichen Sprachkenntnisse einer afghanischen Staatsangehörigen verhandelt, die geltend macht, Analphabetin zu sein. Sie heiratete 2004 einen Landsmann, der 1999 nach Deutschland eingereist war und mittlerweile neben der afghanischen Staatsangehörigkeit auch die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.

Die Klägerin beantragte im Mai 2008 bei der Deutschen Botschaft in Kabul die Erteilung eines Visums zum Familiennachzug zu ihrem Ehemann.

Den Antrag lehnte die Botschaft im April 2009 mit der Begründung ab, die Klägerin habe ausreichende deutsche Sprachkenntnisse nicht nachgewiesen ...

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