Ausnahmegenehmigung für Steuerberater bei ehrenamtlicher GF-Tätigkeit für Profifussballabteilung?

In einem weiteren Verfahren gegen eine Steuerberaterkammer, diesmal Düsseldorf, streiten die Beteiligten beim Bundesverwaltungsgericht wird ebenfalls (Siehe auch dieses Verfahren beim Bundesverwaltungsgericht) über die Frage der Vereinbarkeit der Tätigkeit des Klägers als Steuerberater mit der als Geschäftsführer einer als GmbH geführten Profifußssallabteilung.

Der Kläger ist Steuerberater und stellvertretender Vorsitzender eines Fußballbundesligavereins. Nach der Ausgliederung der Profifussballabteilung aus dem eingetragenen Verein in eine GmbH wurde der Kläger zum Geschäftsführer bestellt. Diese Aufgabe nimmt er unentgeltlich und ehrenamtlich wahr.

Er beantragte bei der Beklagten eine Ausnahmegenehmigung vom Verbot der gewerblichen Tätigkeit gemäß § 57 Abs. 4 Nr. 1 StBerG für seine Tätigkeit als Geschäftsführer. Die Beklagte lehnte den Antrag mit Bescheid vom 26. Juni 2008 ab.

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat – unter Änderung des zuvor ergangenen Urteils des Verwaltungsgerichts Düsseldorf – der Klage stattgegeben ...

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