Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland – die Islamische Jihad Union

Das Oberlandesgericht Stuttgart hat jetzt einen 25-jährigen deutschen Staatsangehörigen wegen Unterstützung der Islamischen Jihad Union (IJU), einer terroristischen Vereinigung im Ausland, zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 10 Monaten verurteilt und die Vollstreckung der Strafe zur Bewährung ausgesetzt.

Die Ende 2001/ Anfang 2002 durch eine Abspaltung aus der Islamischen Bewegung Usbekistans (IBU) hervorgegangene, hierarchisch organisierte IJU, in der sich bis zu 150 „(Glaubens-) Krieger“ zusammengeschlossen haben, erstrebt eine Destabilisierung der Länder Zentralasiens, den Sturz dort amtierender Regierungen und die Errichtung eines einheitlichen Kalifats. Die IJU, die u. a. mit al-Qaida und den Taliban kooperiert, sieht sich eingebunden in den „Globalen Jihad“, d. h. einen weltweit geführten „Heiligen Krieg“, weshalb seit 2005 auch Staaten der westlichen Hemisphäre als mögliche Ziele für den „bewaffneten Kampf“ in den Blick genommen werden. Zu den hierzu aufgebauten Stützpunkten („Zellen“) der IJU gehörte in Deutschland die mit der Vorbereitung von (Terror-) Anschlägen befasst gewesene „Sauerland-Gruppe“ ...

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