Schwanger wurde nicht befördert, weil sie sich “lieber auf ihr Kind freuen” soll – Ein klarer Fall von Diskriminierung

Das ist für den Arbeitgeber mächtig in die Hose gegangen! Statt eine schwangere Frau zu befördern, empfahl er ihr sich doch “lieber auf ihr Kind” zu freuen. Über diese unverschämte Ignoranz ärgerte sich die Abteilungsleiterin eines internationalen Medienkonzern und zog vor Gericht.

Ebenso wie die werdende Mutter, wertete auch das erkennende Gericht die Vorgehensweise des Arbeitgebers als Diskriminierung und sprach der Frau eine ordentliche Entschädigung zu. Wegen ihrer Schwangerschaft darf eine Frau beruflich nicht benachteiligt werden. Wird bei einer Beförderung ein Mann gegenüber einer schwangeren Bewerberin bevorzugt, kann darin ein Verstoß gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz liegen.

Eine finanzielle Entschädigung kann die Folge sein – vor allem dann, wenn der Arbeitgeber gegenüber der Mitarbeiterin bei der Absage sagt, sie solle sich doch “auf ihr Kind freuen”.

Der Fall: Als die Stelle ihres Vorgesetzten frei wurde, bewarb sich eine zu diesem Zeitpunkt schwangere Mitarbeiterin darauf. Den Zuschlag für die Stelle erhielt jedoch ein männlicher Bewerber, während ihr empfohlen wurde sich “auf ihr Kind zu freuen ...

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