Mäharbeiten an der Straße – Schutzwand nötig

Das Oberlandesgericht Brandenburg (OLG) hat mit Urteil vom 17.07.2012 (Az.: 2 U 56/11) über eine Klage auf Schadensersatz wegen Steinschlagschäden an einem PKW entschieden. Im Fall fuhr die Klägerin mit ihrem Mercedes-Benz C 180 auf der einer Bundesstraße. Auf dem Grünstreifen mähten Mitarbeiter der Straßenmeisterei Gras und Gestrüpp mit Handmotorsensen ab. Für die die Sensen, die über keine Auffangkörbe verfügen und das Mähgut auswerfen, ist vorgegeben, dass sich während der Arbeit keine Personen im Umkreis von 15 Metern aufhalten dürften. Die Klägerin gab an, dass beim langsamen Vorbeifahren an der Mähkolonne zwei Einschläge zu hören waren, als ob jemand auf das Auto geschossen hätte. Man habe verkehrsbedingt nicht anhalten können. Als sie ca. 1 km später angehalten und das Auto angesehen habe, seien dort am vorderen Kotflügel links zwei Einschläge gewesen. Gekommen sei dies durch die Mäharbeiten ...

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