Kein Provisionanspruch bei bloßem Hinweis in den AGB

Eine Klausel in den allgemeinen Geschäftsbedingungen, wonach es gestattet ist, für Verkäufer und Käufer provisionspflichtig tätig zu werden, genügt für den Abschluss eines Maklervertrages ebenso wenig wie die Angabe "Kaufpreis plus Maklercourtage" im Exposé. Dies folgt aus einem Urteil des Amtsgerichts München (Urteil vom 27.10.2011 - 222 C 5991/11): Ein Grundstückeigentümer hatte einer Maklerfirma den Auftrag zum Verkauf eines Grundstücks erteilt. Ein Interessent meldete sich aufgrund der Anzeige der Maklerfirma im Internet. Bei der Besichtigung wurde diesem ein Exopsé übergeben, in dem der Kaufpreis mit 1,2 Millionen Euro zuzüglich 3,57 % Maklercourtage angegeben worden war. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Maklerfirma enthielten eine Klausel, nach der es der Firma gestattet war, für beide Parteien als Makler provisionspflichtig tätig zu sein. Nach dem Verkauf wies der Käufer die Provisionforderung der Maklerfirma zurück. Ein Maklervertrag sei mit ihm nciht abgeschlossen worden. Dies sah das Amtsgericht ähnlich: Ein wirksamer Maklervertrag sei nicht zustande gekommen ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK