Wollte “Stauffenberg” den NSU aufdecken?

Den Ermittlungen rund um den NSU ist eine weitere groteske Geschichte hinzuzufügen. Oder ist es eine Sensation, was ein früherer Verfassungsschutzmitarbeiter aus Baden-Württemberg Ende 2011 dem Bundeskriminalamt berichtet hat: Er will bereits seit 2003 Hinweise auf Thüringer Neonazis im Untergrund gehabt haben!

Im August 2003 habe ihn ein vertraulicher Hinweis eines Geistlichen aus dem Raum Heilbronn erreicht. Dieser habe ihm von einem Mann mit dem beziehungsreichen Namen “Stauffenberg” berichtet, der angeblich höchst sensible und vertrauliche Informationen habe. Man sein in Kontakt getreten – und “Stauffenberg” habe von einer Gruppe Rechtsextremisten aus Thüringen berichtet, die im Untergrund operierten und Kontakt zu der (inzwischen verbotenen) rechtsextremen „Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene“ (HNG) habe.

Der Verfassungsschutzmitarbeiter will diese Informationen im Amt weitergegeben haben, “Juristen” hätten ihm aber geraten, nichts schriftlich zu dokumentieren.

Das Bundeskriminalamt beauftragte daraufhin das Landeskriminalamt Baden-Württemberg, der Sache nachzugehen. Tatsächlich fanden die Ermittler nach meinen Recherchen den Geistlichen und sprachen auch mit “Stauffenberg” ...

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