Werbeverbot umfasst auch Youtube Beiträge

Das Landgericht Köln verurteilte einen Wettbewerber des Reiseportals Holiday Check mit Beschluss vom 8. August 2012 (Az. 31 O 491/11 SH II), wegen eines wettbewerbsrechtlichen Verstoßes zur Zahlung eines Ordnungsgeldes in Höhe von 20.000 Euro.

Dem Ordnungsmittelverfahren war bereits ein wettbewerbsrechtlicher Rechtsstreit vorausgegangen.

Der Wettbewerber hatte einen Werbespot, trotz des bestehenden Unterlassungsgebots auf der Internetplattform Youtube online gestellt. Das Gericht kam zu dem Ergebnis, dass das Bereithalten eines Werbespots auf Youtube Werbung sei. Der Nutzer habe, auch wenn er den Werbespot auf Youtube durch Eingabe eines Suchbegriffs gezielt suchen muss, die Möglichkeit den Spot anzusehen. Die Werbebotschaft werde von den Betrachtern auch zur Kenntnis genommen, wenn der Spot nur angesehen werde, weil der Werbespot in witziger Form dargestellt wird ...

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