Manchmal ist es doch sinnvoll, eine Vollmacht vorzulegen

… zumindest im Zwangsvollstreckungsverfahren. Wenn der Gerichtsvollzieher einmal (was nach meinen Erfahrungen selten genug vorkommt) Geld vom Schuldner kassiert hat und dieses nun auskehren will. In einem vom Landgericht Duisburg entschiedenen Fall (Aktenzeichen 7 T 80/12, Urteil vom 23.08.2012) wollte der Gerichtsvollzieher eine Geldempfangsvollmacht vom Rechtsanwalt des Gläubigers haben bevor er das Geld auszahlen wollte. Der Rechtsanwalt wollte sie aber nicht vorlegen und legte Erinnerung ein. Das Amtsgericht wies diese zurück und beim Landgericht bekam der Anwalt nur insoweit Hilfe, als es um die titulierten Kosten (von immerhin 68 Euro) ging.

Insoweit bestimme § 81 ZPO. dass die Prozessvollmacht auch zur Entgegennahme von vom Gegner zu erstattender Kosten berechtigt ...

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