Kein Nachteil für Schwangere!

Um sich als Schwangere vor einer Kündigung oder arbeitsrechtlichen Nachteilen zu schützen, sollte ein Anwalt über alle Rechte aufklären und diese ggf. gegenüber dem Arbeitgeber durchsetzen.

So sind Frauen in ihrer Schwangerschaft nicht nur vor Kündigungen geschützt, sie sollen auch ihr volles übliches Einkommen erhalten, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen während einer Schwangerschaft nicht arbeiten dürfen. Das gilt auch, wenn das Einkommen wegen Schicht- oder Teilzeitvereinbarungen monatlich schwankt. Für die Berechnung muss dann gegebenenfalls ein anderer Zeitraum herangezogen werden als die üblichen vorausgehenden drei Monate.

Wenn die berufliche Tätigkeit einer Schwangeren ihr Leben, ihre Gesundheit oder die des Kindes gefährdet, können Ärzte ein Beschäftigungsverbot aussprechen. Der Arbeitgeber darf die Frau dann nicht weiter beschäftigen, muss Lohn oder Gehalt aber fortzahlen. Laut Mutterschutzgesetz sollen diese Zahlungen nach dem Einkommen der vorausgehenden drei Monate (13 Wochen) berechnet werden.

Das Landesarbeitsgericht Köln hat diese Grundsätze noch einmal betont in folgendem Fall: Die schwangere Frau arbeitete als Flugbegleiterin mit 90 Prozent einer vollen Stelle ...

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