Vorsprung durch Technik – aber nicht vor Gericht!

Der Siegeszug der Tablets scheint nicht aufzuhalten, iPads und deren Konkurrenten sind überall zu sehen, wer was auf sich hält – auch im Geschäftsleben – hat immer seine digitale Schiefertafel dabei. Das dachte sich auch ein fortschriftlicher Händler von gehobener Unterhaltungselektronik und die mit ihm verbundene Bank, die einen Darlehensvertrag und die damit verbundenen Widerrufserklärung durch die Unterschrift des Kunden auf einem Tablet quittieren ließ.

Das OLG München hat jetzt jedoch dieser “erwieterten” Nutzung des Tablets – sozusagen der “VertragsApp” – die juristische Anerkennung entzogen.

Mit Urteil vom 4.6.2012 hat das OLG München eine Entscheidung der Vorinstanz (LG München) aufgehoben und die Unterschrift auf dem Tablet als nicht der Schriftform des Gesetzes entsprechend qualifiziert ...

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