Polizistenmord: Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haftstrafe

Ende vergangenen Jahres wurde ein Augsburger Polizist tödlich von mehreren Kugeln getroffen und eine weitere Beamtin leicht verletzt. Auf einem Parkplatz kontrollierten die beiden Polizisten zwei Brüder, die gerade einen Raubüberfall vorbereiteten. Die Angeklagten flohen, bewaffnet mit zwei Schnellfeuergewehren und zwei Pistolen, auf einem gestohlenen Motorrad vor dieser Kontrolle.

Als der 41-jährige Polizist mit gezogener Dienstwaffe die beiden Männer zur Aufgabe aufforderte, schossen diese aus etwa zehn Metern Entfernung auf die beiden Polizisten und führten die Flucht anschließend zu Fuß fort. Einige Monate später wurden beide Männer ausfindig gemacht. Bei einer Wohnungsdurchsuchung wurden mehrere Maschinenpistolen und Handgraten gefunden. An einer gefundenen Tasche soll noch das Blut des ermordeten Polizeibeamten geklebt haben. Einer der beiden Männer wurde bereits in den 70er Jahren wegen Mordes an einem Polizeibeamten verurteilt. Die Anklage wirft den beiden Brüdern neben dem Mord und dem versuchten Mord auch fünf weitere Raubüberfälle vor.

( Quelle: Focus, 20.08.2012 )

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage ...

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