OLG Hamburg: Voraussetzungen für wirksamen Gegendarstellungsanspruch

Ein Anspruch auf Gegendarstellung ist nur dann gerichtlich durchsetzbar, wenn der Betroffene den betreffenden Text hinreichend deutlich benennt. Macht der Betroffene nebeneinander unterschiedliche Text-Versionen geltend, so liegt keine ausreichende Benennung vor (OLG Hamburg, Beschl. v. 03.06.2012 - Az.: 7 W 53/12).

Die Klägerin begehrte im vorliegenden Fall die gerichtliche Durchsetzung einen Gegendarstellungsanspruchs. Außergerichtlich hatte sie zunächst der Beklagten einen Text zukommen lassen. Einige Zeit später übersandte sie eine weitere Text-Fassung, ohne jedoch deutlich zu machen, was mit dem alten Dokument geschehen sollte.

Die Richter des OLG Hamburg lehnten aus diesem Grunde den geltend gemachten Anspruch ab ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK