“Kapitän Ahab” am Felser See gegen den Wels

In Melvilles “Moby Dick” ist es Ahab, der erst (s)ein Bein durch den Wal verliert und am Ende nach einem fanatischen Kampf gegen den Wal von diesem in die Tiefe gezogen wird.

Am Felser See zupft und zieht ein beachtlicher Wels eine 14jährige an deren Bein, bringt ihr mit seinen Bürstenzähnen einige heftigere Schrammen bei und zieht sich den Zorn und Rache- und Jagdgelüste des Vaters dieses Mädchens zu.

Jetzt heisst es : Mann gegen Wels – man kann ihm nur wünschen, dass es ihm nicht ergeht, wie Ahab.

Wie gefährlich Welse sein könnten? Isch kenne kleiiiiine und auch nicht mehr ganz so kleine, wie sie im 200 l Aquarium meines Vaters anzutreffen waren. Und einen, der immerhin schon die halbe Badewannenlänge unseres Badezimmers erreichte. Und dort für ein paar Stunden vorübergehend untergebracht war.

Warum er dort landete? Das ist eine andere Geschichte – aber jener Waller endete nicht auf dem Tisch. Wie es dem “Moby Wels” vom Felser See nun blühen soll, wenn dem jagdfiebrigen Vater das Anglerglück lachen sollte.

Nein, jener Wels in unserer Badewanne war nur eines von einer Reihe von Viecherln, die meine Kindheit begleiteten und von denen keines je sein Schicksal auf dem Speiseplan fand. Viecherl, zu denen u.a. Kaulquappen und Fröscherl, aber auch Molche ebenso gehörten. Molche, die einem an der Schwelle zum Wohnzimmer unvermutet entgegen kamen ...

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