Upps…Hätten Sie es gewusst? Arbeitgeber kann Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Tag verlangen

Das Landesarbeitsgericht Köln hatte über einen Fall zu entscheiden, der für alle Arbeitnehmer von Interesse sein dürfte. Der Fall: Der Arbeitgeber ging aus durchaus nachvollziehbaren Gründen davon aus, dass die vorgelegten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen seiner Mitarbeiterin mehr aus Gefälligkeit, als aus Sorgen um eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes ausgestellt wurden. Zudem zweifelte er an der Arbeitsunfähigkeit der Mitarbeiterin, die oft nur ein oder zwei Tage andauerte. Er wies seine Mitarbeiterin daher an, künftig Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen bereits für den ersten Tag der Erkrankung vorzulegen.

Gegen diese Anweisung versuchte sich die Mitarbeiterin mit einer Klage zu wehren.

Sie vertrat die Auffassung, sofern der Arbeitgeber vom Arbeitnehmer im Fall der Erkrankung früher als am vierten Tag die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung verlange, bedürfe er hierfür einer sachlichen Rechtfertigung, wie beispielsweise eines aus dem Vorverhalten des Arbeitnehmers oder aus Vorerkrankungen herzuleitenden Missbrauchsverdachts.

Salopp gesagt konnte das Landesarbeitsgericht hierüber nur lachen ...

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