Kein Schleichweg ins Kündigungsschutzrecht über ein Ehrenamt

Nein, das BAG hat das natürlich nicht so ausgedrückt.

Aber man könnte es auf diesen Nenner bringen, was klare Linie zieht.

Zwischen freiwilligem Ehrenamt einerseits und Arbeitsplatz mit Kündigungsschutz andererseits. Auch in solchen Fällen, in denen der oder die Ehrenamtliche vielleicht übersehen hat, eine klare Linie zu ziehen. Dort nämlich, wo er sich Pflichten fügte, die aus organisatorischen Gründen der ehrenamtlichen Tätigkeit ihm so oblagen.

Oder eben innerlich eine Grenze. Die heissen kann: Auch wenn es kein Arbeitsplatz mit Kündigungsschutz ist, akzeptiere ich diese weitgehenden Direktiven, weil sie eben auch bei Ehrenamt eine – gewisse – Berechtigung haben. Entweder oder, eben.

Mancher muss bis zum BAG durch die Instanzen gehen, bis derlei eigentlich Selbst-Verständliches für ihn wirklich endgültig entschieden ist. Ob zu akzeptieren, ist eine andere Frage. Es gibt aber eben keinen Schleichweg ins Kündigungsschutzrecht über ein Ehrenamt. Es sei denn, eine anfänglich ehrenamtliche Aufgabe wird von beiden Seiten irgendwann ausdrücklich in ein auch vertraglich klar so vereinbartes Arbeitsverhältnis umgewandelt. Und als solches dann geführt ...

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