Unternehmensinsolvenz in Frankreich: Insolvenzgeld an die Arbeitnehmer

Im Falle der Insolvenz eines Unternehmens zahlt in Deutschland die Bundesagentur für Arbeit unter bestimmten Voraussetzungen ausstehende Entgeltansprüche an die betroffenen Arbeitnehmer in Form von Insolvenzgeld. In Frankreich hingegen ist dafür der Verein für die Verwaltung des Fonds für Arbeitnehmerforderungen (Association pour la gestion du régime de Garantie des créances des Salariés-in Abk. AGS) zuständig. Es handelt sich hierbei um einen Arbeitgeberverband, der die Arbeitnehmer von insolventen Arbeitgebern mit den Beiträgen der Verbandsmitglieder unterstützt. Arbeitgeber zahlen im Regelfall einen Beitrag in Höhe von 0,3% der Bruttolöhne, wobei eine Beitragsbemessungsgrenze zur Anwendung kommt.

In einer Sitzung vom 5.7.2012 hat der Verwaltungsrat des AGS beschlossen, den Beitragssatz von 0,3% zulasten der Arbeitgeber weiterhin anzuwenden.

Anspruch auf französisches Insolvenzgeld besteht grundsätzlich unter der Voraussetzung der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögens des Arbeitgebers eines französischen Mitarbeiters ...

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