Neue Regeln für die Nachwuchsleistungszentren der Vereine

Die Ausbildung von jungen Spielern hat heute für die Vereine eine enorme wirtschaftliche und rechtliche Bedeutung. Die Vereine geben rund 90 Millionen Euro pro Saison für die Nachwuchsförderung aus. Zudem sind die Nachwuchsleistungszentren seit 10 Jahren Lizenzierungsauflage für die Profi-Klubs.

So heisst es in § 3 LOS-DFL, dass „der Bewerber an seinem Sitz oder in seiner Region als Fördereinrichtung des Juniorenfußballs ein Leistungszentrum führt, das den Anforderungen der Richtlinien für die Errichtung und Unterhaltung von Leistungszentren der Teilnehmer der Lizenzligen entspricht“.

Detailiert geregelt sind die Voraussetzungen dann in Anhang V der LOS-DFL. So sind etwa die Mannschaften in ein Grundlagenbereich (F-, E-Junioren), ein Aufbaubereich (D-, C-Junioren) sowei Leistungsbereich (B-, A-Junioren sowie Senioren) aufgeteilt.

Außerdem gilt auch hier eine „Ausländerklausel“: In Punkt 2 f heisst es: „In den Mannschaften des Leistungsbereichs (B- und A-Junioren) müssen ständig mindestens 12 Spieler spielberechtigt sein, die in deutschen Auswahlmannschaften eingesetzt werden können.“ (Mehr zu Ausländerklauseln hier) Außerdem ist detailiert geregelt, wie viele Trainer beschäftigt werden müssen und wie die ärztliche Betreuung sichergestellt werden muss. Zudem ist die Zusammenarbeit mit Schulen und welches Gelände für die Nachwuchsmannschaften bereit gestellt werden muss geregelt.

Allerding ergeben sich insbesondere europarechtlich immer wieder Probleme, beispielsweise bei den faktischen „Ablösesummen“, die Vereine bereits für junge Talente zahlen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK