Bombenstimmung in München

Und das in mehr als einer Hinsicht. Zündstoff bietet die zur blossen Neiddebatte etikettierte Frage rund um das Minus im Stadtsäckel. Und nicht wenige denken bei dem Zündstoff jener wie auf Knopfdruck aus dem Schachterl gehupften Drohung der Wiesnwirte “Sonst wird das Bier noch teurer!!” nicht ohne Grund an ein Schachtelteufelchen, das dem Münchner Marionettentheater entsprungen sein könnte. Bombige Drohung? Solche ist er in mancher Hinsicht gewohnt. Und in diesen erprobt. Evakuierung inklusive. Nein, um Münchner aus der Ruhe, aus dem Haus und Häuschen oder gar aus der Stadt zu bringen, dafür muss schon mehr passieren.

Btw waren es auch erst die wirklich heftigeren Bombenangriffe in der Stadt und der Rat meines Grossvaters, welche meine standhafte und selbst noch in einem der Häuser der Münchner Altstadt per Hausgeburt zur Welt gekommenen Grossmutter veranlassten, mit zwei kleinen Kindern und ihren eigenen Eltern dann schliesslich doch München gegen den damals kleinen Ort einzutauschen, der an der Romantische(re)n Strasse lag. Und an einer der sog. Rottstellen mit ihren Ballenhäusern für den Fuhrbetrieb eben jener Rott, die historisch als Handelsweg schon mit der römischen Via Claudia DER Handelsweg war zwischen Augsburg und Venedig, der übrigens auch über meinen nunmehrigen “neuen Burgsitz” Murnau führte. Und der – einige Jahrzehnte später, weil es meinen Grosseltern dort gut genug gefiel, nicht wieder in die Isarmetropole zurückkehren zu wollen bis zu ihrem Lebensende - damit Jahrzehnte später eben zwangsläufig seine Spur in meinen CV legte. Als Geburtsort. Bevor ich dann gewickelt und mit dem übrigen Gepäck eingepackt in die Isarmetropole umgezogen wurde, wo ich mehr oder weniger ungezogen und erzogen, aufwuchs und “nur” noch Ferien und andere freie Zeiten bei meinen Grosseltern verbrachte. Bombige Zeiten, für “Lausdearndln” – soviel genug aus dem Nähkasterl ...

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