Die Sache mit den Zeugnis oder wie man einen Anwalt in der Wahnsinn treibt

Es gibt Mandate, die übernimmt man gerne. Die liebsten sind dem Anwalt naturgemäß diejenigen, die wenig, kaum oder gar keine Arbeit machen, dafür aber ordentlich Geld bringen. Derer gibt es im Arbeitsrecht leider nicht all zu viele, aber totarbeitet man sich an dem meisten Fällen auch nicht. In der Regel finden sich gute Kompromisse mit denen sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber gut leben können. Probleme tauchen interessanterweise aber oft dann auf, wenn es eigentlich um gar nichts mehr, sondernnur noch um das Zeugnis geht. Wenn also zwischen den Parteien alles geregelt ist und nur noch die Frage der Formulierungen im Zeugnis zu klären sind. So mancher Arbeitgeber erinnert sich dann an seine unterschwellige Wut auf den Arbeitnehmer, die er bis zu diesem Punkt noch erfolgreich verdrängt hatte und so mancher Arbeitnehmer will über den grünen Klee gelobt werden, wohl wissend, dass seine Leistung tatsächlich bestenfalls immer nur durchschnittlich war.

Und dann geht es los ...

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