Deckblattverfahren für eine Ortsumgehung

Bei dem so ge­nann­ten Deck­blatt­ver­fah­ren han­delt es sich um ein üb­li­ches Ver­fah­ren, mit dem Än­de­run­gen des aus­ge­leg­ten Plans und sons­ti­ger Un­ter­la­gen im Sinne des § 73 Abs. 8 Satz 1 VwVfG vor­ge­nom­men und kennt­lich ge­macht wer­den. Um In­halt und Um­fang der aus­ge­leg­ten Un­ter­la­gen und den Ab­lauf des Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­rens zu do­ku­men­tie­ren, ge­nügt es, die im Deck­blatt­ver­fah­ren ge­än­der­ten Un­ter­la­gen un­ge­stem­pelt mit den An­ga­ben über die Aus­le­gung in den Akten zu be­las­sen und kennt­lich zu ma­chen, dass sie durch Deck­blät­ter er­gänzt oder er­setzt wor­den sind.

Wird im Rah­men einer Ver­kehrs­pro­gno­se für die Be­rech­nung des zu­künf­ti­gen Ver­kehrs­auf­kom­mens auf die aus den Struk­tur­da­ten ab­leit­ba­re wirt­schaft­li­che Ge­samt­ent­wick­lung eines be­stimm­ten Rau­mes und nicht auf ein­zel­ne Un­ter­neh­men und Vor­ha­ben ab­ge­stellt, ist es me­tho­disch grund­sätz­lich nicht zu be­an­stan­den, die Er­öff­nung einer neuen Pro­duk­ti­ons­stät­te als ein bei den Struk­tur­da­ten ein­ge­rech­ne­tes Er­eig­nis zu be­trach­ten ...

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