Beschneidung: Strafanzeige gegen Rabbiner gestellt

Das Urteil des LG Köln vom 7. Mai 2012 (Az. 151 Ns 169/11) bezüglich der religiösen Beschneidung von Jungen hat große Wellen geschlagen. Die Kölner Richter sahen in der religiösen Beschneidung eine Körperverletzung und der damals angeklagte Arzt wurde lediglich wegen eines unvermeidbaren Verbotsirrtums nicht bestraft. Nun hat ein hessischer Mediziner Strafanzeige gegen einen Rabbiner gestellt. Dies bestätigt der Leitende Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Hof. Der beschuldigte 64-jährige Rabbiner arbeitet bereits seit 1997 und ist auf Beschneidungen spezialisiert. Nach eigenen Angaben soll er bereits über 3000 solcher Eingriffe vorgenommen haben.

( Quelle: Nordbayerischer Kurier, 21.08.2012 )

Autor des Beitrags ist Rechtsanwalt & Strafverteidiger Dr. Böttner, Anwaltskanzlei aus Hamburg und Neumünster. Weitere Gerichtsentscheidungen und allgemeine Informationen zum Strafrecht und der Strafverteidigung finden Sie auf der Kanzlei-Homepage.

Ähnliche Beiträge: Warnung vor Betrug beim Verkauf von Lebensversicherungen Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), welche seit ihrer Gründung im Jahr 2002 die Aufsicht über Banken, Finanzdienstleister, Versicherer und den Wertpapierhandel vereinigt, warnt vor einer neuen Betrugs-Masche ...Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK