Wenn das Mandat erteilt ist, ist noch nicht alles gut

Hauptsache, der Mandant hat die Vollmacht unterschrieben. Dann ist alles in Ordnung. So denken manche (viele?) Anwälte und lassen sich dann Zeit, bis der Mandant das erste Lebenszeichen des Anwalts erhält. Das ist kontraproduktiv!

Ein Mandant erwartet von seinem Anwalt, dass er mit seinem (für ihn außerordentlich wichtigen) Anliegen ernst geworden wird, mag es auch für den Anwalt ein Feld-, Wald-, Wiesenmandat sein. Dieses Gefühl, ernst genommen zu werden, macht der Mandant daran fest, wie schnell der Anwalt für ihn tätig wird oder zumindest deutlich macht, dass das Anliegen des Mandanten angekommen ist. Daher muss der Anwalt noch am gleichen Tag zumindest eine Mandatsbestätigung absenden (oder per Mail schicken), in der zumindest in groben Zügen auch der zeitliche Horizont der Mandatsbearbeitung erkennbar ist. Der Mandant nimmt durchaus in Kauf, wenn der Anwalt die Angelegenheit nicht sofort bearbeitet, sofern er weiß, dass der Anwalt sein Anliegen aufgenommen hat und wann ungefähr mit einer Tätigkeit des Anwalts zu rechnen ist.

Nicht wie in einem Fall, der mir kürzlich untergekommen ist. Dort hat der Mandant am 10 ...

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