Kommentar: Erneuerbare Energien sind keine Preistreiber

Im Gegenteil: sie senken sogar die Börsenstrompreise. Nur die Stromkonzerne geben diese Kostenvorteile nicht an die Verbraucher weiter, sondern erhöhen damit massiv ihre Gewinne. Seit Jahren werden die Erneuerbaren Energien als Ursache für die Strompreiserhöhungen der Stromkonzerne diffamiert. Aber seit Jahren (nur mit einer Delle im Letzten Jahr) steigen die Konzerngewinne, weil sie die preissenkende Wirkung der Erneuerbaren Energien in die eigene Konzerntasche einstecken und nicht an die Verbraucher weitergeben. (siehe auch mein Positionspapier aus dem Jahre 2011 dazu). Die steigenden Stromkosten werden aktuell wieder in den Mittelpunkt einer konzertierten Kampagne gegen den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien und gegen die Energiewende geführt. Eine von der Grünen Fraktion in Auftrag gegebene Studie zeigt nun, dass der Atomausstieg und die Energiewende nicht die Strompreistreiber sind. Alleine im letzten Jahr sind die Strompreise vor allem wegen wachsendem Solar- und Windstrom im Börsenhandel um 10 bis 20 Prozent gesunken, diese Preissenkungen sind aber nicht an die Verbraucher weitergegeben worden. Die Studie „Auswirkungen sinkender Börsenstrompreise auf die Verbraucherstrompreise“ belegt, dass es ein Entlastungspotential für die privaten Haushalte von 500 Millionen Euro für das Jahr 2013 gegenüber 2012 gibt. Die großen Energiekonzerne behalten die kostensenkenden Faktoren der Erneuerbaren Energien also lieber in den eigenen Taschen. Mit einem prognostizierten Rekordgewinn von 19 Milliarden Euro in 2012 dürften E ...Zum vollständigen Artikel

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