Darf man einen Bewerber ablehnen, weil einem beim Anblick seiner grünen Haare schlecht wird?

Um es kurz zu machen, ja man darf. In der Privatwirtschaft gilt nämlich die Vertragsfreiheit. D.h. man kann Verträge schließen mit wem man will oder es eben sein lassen. Wenn einem die Nase von einem Bewerber nicht passt, man sein After shave nicht mag, es einem beim Anblick seiner grünen Haare übel wird oder man den Bewerber schlichtweg unsympathisch findet, dann darf man allein aus diesen offensichtlich unsachlichen Gründen einen Bewerber einfach ablehnen. Was man allerdings nicht darf ist diskriminieren. Wie jetzt? fragen Sie! Wenn ich wegen meiner grünen Haaren abgelehnt werde, dann ist das doch auch eine Diskriminierung oder etwas nicht? Mag sein, dass das eine Diskriminierung ist, aber es wäre eine legale. Solange die Grenze zur einer Persönlichkeitsverletzung bzw. Beleidigung nicht überschritten wird, ist zum Glück noch nicht alles reglementiert und man darf Leute tatsächlich unsympathisch oder sogar eklig finden ohne gleich verklagt zu werden. ABER! Dem Grundsatz der Vertragsfreiheit sind Grenzen gesetzt ...

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