Aufenthaltsrecht des Ehegatten nur nach dreijährigem Bestand der Ehe

Das Verwaltungsgericht Karlsruhe wies die Klage einer aus Bosnien-Herzegowina stammenden Mutter und ihrer Tochter auf Erteilung der Aufenthaltserlaubnis zurück.

Die Klägerin, Staatsbürgerin aus Bosnien-Herzegowina, hatte im September 2008 einen deutschen Staatsangehörigen geheiratet und ist im November 2008 mit ihren Töchtern zu ihm gezogen. Nach der Beendigung der Lebensgemeinschaft im Juli 2011 beantragten die Klägerin und ihre Tochter die Erteilung/Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis. Die Behörde lehnte den Antrag ab.

Gemäß § 31 Abs. 1 Satz 1 Aufenthaltsgesetz kann dem ausländischen Ehegatten nach Aufhebung der ehelichen Lebensgemeinschaft eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden, wenn die eheliche Lebensgemeinschaft mindestens drei Jahre bestand. In der vor dem 1.07 ...

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