Einfach mal die Klappe halten – Im Kündigungsschreiben sollten Sie keine Gründe angeben

Wenn die Gemüter ohnehin schon erhitzt sind, sollte man lieber schweigen, weil man in der Hitze des Gefechts oft Dinge sagt, die man nicht meint und vor allem Dinge, die man später nicht mehr zurücknehmen kann. Deshalb gilt auch für das arbeitgeberseitige Kündigungsschreiben: weniger ist mehr. Entgegen landläufiger Meinung gibt es keine Pflicht zur Angabe eines Kündigungsgrundes, müssen und sollten Sie ihn daher auch nicht angeben. Gesetzlich sind Sie nicht verpflichtet, bereits im Kündigungsschreiben einen Kündigungsgrund anzugeben. § 623 BGB sieht für die Kündigung lediglich Schriftform vor, nur auf Nachfrage und auch nur in Fällen einer fristlosen Kündigung müssen Gründe genannt werden, § 626 Abs. 2 Satgz 3 BGB.

Warum keinen Grund angeben, wenn man einen hat? Weil Sie sich taktisch unnötig schlechter stellen. Wenn Sie den Kündigungsgrund angeben, lassen Sie sich für einen Kündigungsschutzprozess weniger Möglichkeiten offen ...

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