AG München: Hälftige Haftungsquote bei nicht aufzuklärendem Verkehrsunfall mit zwei Beteiligten

Soweit ein Verkehrsunfall nicht aufgeklärt werden kann, tragen nach einer Entscheidung des Amtsgerichts München beide Beteiligte aufgrund der Tatsache, dass von beiden beteiligten Fahrzeugen eine gleichwertige Betriebsgefahr ausgeht, je die Hälfte des Schadens (Urteil vom 07.12.2011, Az.: 322 C 21241/09). Das Gericht urteilte über einen Verkehrsunfall, bei dem es zwischen einem Porsche und einem Mercedes, die innerstädtisch nebeneinander auf gleicher Höhe fuhren, durch einen Fahrstreifenwechseln krachte. Bei dem auf der linken Spur fahrenden Porsche entstand ein Sachschaden von 3.280,00 EUR. Die Halterin des Porsches begehrte entsprechenden Schadensersatz, weil der Mercedesfahrer unvermittelt und ohne zu blinken nach links gezogen sei. Dieser Sachverhaltsdarstellung widersprach der Mercedesfahrer ...

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