Totschlag oder Körperverletzung mit Todesfolge? 40-Jähriger muss für 9 1/2 Jahre in Haft, weil er die Freundin totgetreten hat.

Dortmunder Landgericht, Foto: Tbachner

Das Landgericht Dortmund hat gestern einen 40-jährigen Mann aus Hamm, der seine Freundin mit 70 Schlägen und Tritten gegen den ganzen Körper und den Kopf zu Tode geprügelt hat, zu einer Freiheitsstrafe von 9 1/2 Jahren verurteilt. Nach einem Bericht bei wa.de blieb die Schwurgerichtskammer damit deutlich unter dem Strafantrag der Staatsanwaltschaft, die 13 1/2 Jahre Haft gefordert hatte. Der Angeklagte, der bereits 10 Jahre Haft verbüßt hat und zur Tatzeit unter Bewährung stand, hatte keine näheren Angaben zum Tatgeschehen gemacht, jedoch behauptet, die betrunkene Frau hätte ihn mit einem Messer attackiert. Das habe das Gericht ihm nicht geglaubt und als bloße Schutzbehauptung angesehen, heißt es in dem Beitrag. Der Vorsitzende Richter habe in der Urteilsbegründung mehrfach die “Brutalität und fast schon viehische Vorgehensweise” betont ...

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