LAG Hamm: Schadensersatzanspruch gegen eine Auszubildende

Das LAG Hamm hat eine Auszubildende verurteilt, ihrem Arbeitgeber Schadensersatz in Höhe von knapp 250 Euro wegen unberechtigter Stornobuchungen zu leisten.

Stornobuchungen, wenn der Kunde keine Quittung brauchte

Der Kläger betreibt eine Tankstelle. Die Beklagte befand sich zeitweise zur Berufsausbildung bei ihm. Er verlangt von ihr Schadensersatz in Höhe von etwas über 3000 Euro. Nach seiner Behauptung hat die Beklagte in zahlreichen Einzelfällen zunächst Artikel unter den Scanner gehalten, sodass für den Kunden der Preis auf der Digitalanzeige zu sehen gewesen sei. Sodann habe sie die Stornotaste und die Taste "Kassenöffnung" gedrückt. Die eingenommenen Geldbeträge habe sie zunächst in die Kasse gelegt und abends wieder herausgenommen. Dies sei jeweils geschehen, wenn der Kunde keine Quittung habe erhalten wollen, wonach sich die Beklagte vorher erkundigt habe.

Acht Einzelfälle durch Videoaufzeichnung bewiesen

Das LAG Hamm hat den Vortrag des Klägers in acht Einzelfällen für schlüssig und durch entsprechende Videoaufzeichnungen für bewiesen gehalten ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK