Blutiger Kaffee

Neuer Film erinnert an blutige Verstrickung der Neumann Kaffee Gruppe in Uganda

Quelle: FIAN

Köln, 19. August 2012. Der heute veröffentlichte Film „Coffee to go – Mit dem Geschmack der Vertreibung“ erinnert zum elften Jahrestag an eine blutige Tat mit deutscher Beteiligung: Am 19. August 2001 vertrieb die ugandische Armee die Bevölkerung mehrerer Dörfer in der Nähe von Mubende von ihrem Land. Bis heute wurden die Betroffenen nicht entschädigt. Nutznießer ist die Hamburger Neumann Kaffee Gruppe, die auf dem Land die Kaweri Kaffeeplantage betreibt.

Im Film kommen Betroffene wie die junge Ingabire Betty zu Wort. Sie berichtet von der Vertrei-bung, die sie zur Waise gemacht hat. Der Bauer Kasoma Aminadabu wiederum hat ein Kind verloren. Soldaten brannten Häuser, Kaffee- und Bananenstauden nieder, ihr Hab und Gut mussten die über 2.000 Dorfbewohnerinnen und Bewohner zurücklassen. Der Grund: Die ugandische Regierung hat das Land der Kaweri Coffee Plantation Ltd., einer Tochtergesellschaft des deutschen Unternehmens Neumann Kaffee Gruppe, verpachtet ...

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