Kt. ZH: Gutachten zur steuerlichen Behandlung von persönlichen Holdinggesellschaften

Der Kanton Zürich publiziert das Gutachten von Prof. Madeleine Simonek zur steuerlichen Behandlung von persönlichen Holdinggesellschaften (s. amtliche Mitteilung). Eine persönliche Holdinggesellschaft liegt insbesondere da vor, wo eine natürliche Person in ihrem Privatvermögen gehaltene Wertschriften (z.B. Aktien und Zinspapiere) in eine von ihr beherrschte Kapitalgesellschaft einbringt, deren Funktion überwiegend im Halten und Verwalten dieser Wertschriften besteht. Die persönliche Holdinggesellschaft kann wesentliche Steuervorteile mit sich bringen. So können die Wertschriften (inklusive Beteiligungen von weniger als 5 Prozent) vorerst ohne Steuerfolgen gegen Aktionärsdarlehen, Aktienkapital oder Reserven aus Kapitaleinlagen in die Gesellschaft eingebracht werden. Die Erträge der eingebrachten Wertschriften fallen fortan in der Gesellschaft an, wo sie bei den Staats- und Gemeindesteuern bei Erfüllung der Voraussetzungen des Holdingprivilegs nicht mehr besteuert werdenund bei der direkten Bundessteuer unter Umständen vom Beteiligungsabzug profitieren. Auf Ebene des Gesellschafters fallen keine Einkommenssteuern an, falls dieser nur Rückzahlungen des Aktionärsdarlehens, des Aktienkapitals oder der Reserven aus Kapitaleinlagen erhält. Allfällige Ausschüttungen der Gesellschaft werden gestützt auf das Teilsatzverfahren bzw. das Teilbesteuerungsverfahren nur zum halben Steuersatz bzw. im Umfang von 60% besteuert. Das Gutachten sollte namentlich die Frage klären, inwiefern dem Einsatz solcher Gesellschaften steuerrechtliche Grenzen gesetzt sind. Prof. Simonek kam u.a. zu folgenden Schlüssen, denen sich das kantonale Steueramt anschliesst: Anwendung des Kapitaleinlageprinzips und der Teilbesteuerung von Dividenden kann nicht auf aktive Gesellschaftenbeschränkt werden ...Zum vollständigen Artikel

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