Ein bisschen Schummeln ist schon okay

Schummeln Arbeitnehmer bei ihrer Arbeitszeit, rechtfertigt dies nicht immer eine Kündigung. Denn müssen Arbeitnehmer laut ihrem Arbeitsvertrag ohne weitere Vergütung sowieso zehn Überstunden monatlich ableisten, führt ein geringer Arbeitszeitbetrug nicht unbedingt zu einem Schaden beim Arbeitgeber, stellte das Landesarbeitsgericht (LAG) Berlin-Brandenburg in einem aktuell veröffentlichten Urteil vom 13.06.2012 fest (AZ: 15 Sa 407/12).

Dies gelte, wenn der Beschäftigte sein Überstundenkontingent nicht ausgeschöpft hat, so die Berliner Richter.

Eine Kündigung sei dann nicht gerechtfertigt.

Damit hatte ein Fertigungsleiter aus Berlin mit seiner Kündigungsschutzklage Erfolg. Der Arbeitgeber hatte ihm vorgeworfen, Arbeitszeitbetrug begangen und sich vor Mitarbeitern damit gebrüstet zu haben ...

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