Imagine all the people – Kommt John Lennons Mörder frei?

Joh Lennon und Yoko Ono, Foto: Jack MItchell

Vor bald 32 Jahren, am 08. Dezember 1980, wurde der Ex-Beatle und Friedensaktivist John Lennon von einem vermutlich geistig verwirrten Mann erschossen. Es ist das siebte Gesuch des Lennon-Mörders Mark David Chapman auf Haftentassung, mit dem sich der Begnadigungssausschuss des Staates New York in dieser Woche befasst. Die bisherigen 6 Gesuche sind alle abgelehnt worden, ganz im Sinne von Lennons Witwe Yoko Ono, die stets darauf bestanden hat, Chapman für immer eingesperrt zu lassen. Im Falle einer Entlassung fühle sie sich selbst gefährdet, hat sie vorgetragen, und der Mann habe kein normales Leben verdient.

Chapman, dem 6 von 9 psychiatrischen Gutachten Schuldunfähigkeit aufgrund einer Psychose attestiert hatten, war 1981 zu einer Freiheitsstrafe von 20 Jahren verurteilt worden, nachdem er sich gegen den Rat seiner Anwälte schuldig bekannt hatte. Nach dem Recht des Bundesstaates NewYork erfolgt nach Ablauf einer Freiheitsstrafe keine automatische Haftentlassung, sondern es ist eine Bewährungsprüfung vorgeschrieben, die im Falle einer negativen Entscheidung auf Antrag alle 2 Jahre wiederholt wird. Jetzt ist es mal wieder so weit.

Der heute 57-jährige Chapman war drogenabhängig und hatte schon ein Zeit in einer Nervenheilanstalt zugebracht, bevor er in den 60er und 70er Jahren zu einem geradezu besessenen Lennon-Fan wurde ...

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