StPO-Basiswissen: Zustellung muss "angeordnet" werden!

Manchmal schleichen sich Fehler ein, die nach Außen hin ohne Akteneinsicht für den Verteidiger nicht erkennbar sind. Typisches Beispiel: Die Zustellung einer gerichtlichen Entscheidung ohne Anordnung des Vorsitzenden.

Die Zustellung setzt gemäß § 36 Abs. 1 S. 1 StPO eine entsprechende Anordnung des Vorsitzenden voraus. Bei dieser Anordnung muss eindeutig klargestellt werden,

wann, wem und in welcher Form

zugestellt werden soll (OLG Celle MDR 1977, 67; OLG Düsseldorf NJW 1982, 590 u. NStZ 1996, 403; OLG Hamm NStZ 1982, 479; BayObLGSt 1982, 12 = MDR 1982, 600; Maul in: Karlsruher Kommentar, StPO, 6. Auflage 2008 § 36 Rn. 2) ...

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