Resozialisierung.

Diese Woche hatten wir im Saarland das Glück, am Mittwoch einen Feiertag gehabt zu haben. Aber mir hat das nur den halben Tag gerettet, da ich morgens noch einen Termin in einer Strafsache an einem Landgericht in einem anderen Bundesland hatte. Ist halt so. Dafür aber eine menschlich, tragische Geschichte. Der Angeklagte ist seit der Inhaftierung dadurch aufgefallen, dass er wenigstens fünf Alias Namen hatte und sein Geburtsdatum nicht kannte. In der Verhandlung stellte sich durchaus nachvollziehbar heraus, dass der Junge wirklich seinen echten Namen nicht kennt. Ebenso wenig sein Geburtsdatum. Er sei als Kleinkind von "Zigeunern" (den Begriff verwendete der Mandant, ich bitte um Nachsicht) gekauft worden zu sein. Er habe dann in jüngster Jugend seinen Beitrag zur Sippe dadurch geleistet, dass er Drogen geschmuggelt hätte. Irgendwann sei er dann nicht mehr mitgenommen bzw. zurückgelassen worden. Ohne alles. Denn er sei ja "kein richtiger Zigeuner", da er nur mitgereist sei. Er sei auf sich alleine gestellt gewesen und sei durch Europa gereist. Die Grenzkontrollen seien leicht gewesen, da er sich immer unter einem LKW bei den Grenzkontrollen festgehalten hätte... ...Zum vollständigen Artikel

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