Landesarbeitsgericht Düsseldorf billigt „Betrug“ und „Beschiss“

Streikende Arbeitnehmer haben gegebenenfalls allen Grund, so richtig sauer und wütend zu sein. Ihren Chef müssen sie da nicht mit Samthandschuhen anfassen, befand am Freitag, 17.08.2012, das Landesarbeitsgericht (LAG) Düsseldorf (AZ: 3 Ga 44/12). Den Vorwurf, die Firma „betrüge“ – oder auch etwas deftiger: „bescheiße“ – ihre Mitarbeiter, muss der Arbeitgeber danach ertragen.

Im konkreten Fall hatte sich ein Nahrungsmittelunternehmen mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) 2009 auf einen Sanierungstarifvertrag geeinigt. Danach nahmen die Arbeitnehmer vorübergehende einbußen bei Urlaub und Lohn hin. Ab Anfang 2012 sollte danach wieder der Flächentarifvertrag gelten ...

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