RTL2-Sendung „Frauentausch“ vor Gericht

In angeblichen „Dokumentations-Serien“ dürfen Fernsehsender die aufgenommenen Bilder nicht so bearbeiten, dass beteiligte gezielt lächerlich gemacht werden. Genau das aber hat die Produktionsfirma der RTL2-Serie „Frauentausch“ getan, rügte das Landgericht Berlin in einem am Donnerstagabend, 16. August 2012, veröffentlichten Urteil (Az.: 27 O 14/12). Es verbot dem Sender, eine bestimmte Folge nochmals auszustrahlen oder anderweitig zu verbreiten.

In der Serie ziehen zwei Frauen quasi als Tauschmütter für zehn Tage zu der Familie der jeweils anderen. Die beteiligten unterzeichnen eine Einwilligung, in der die Sendung als „TV-Dokumentations-Serie“ bezeichnet wird ...

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