OwnerShip Feeder Duo - erstes Fondsschiff insolvent, Totalverlust für Anleger droht!

Auch an den Fonds des Emissionshauses Ownership geht die Krise der Schiffsbranche nicht spurlos vorüber. Die bereits seit Monaten offenkundigen Probleme des Schiffsfonds OwnerShip Feeder Duo haben mit dem Beschluss des Amtsgerichts Leer zur Zwangsverwaltung des Fondsschiffs MS Stadt Hameln ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Privatanleger hatten in die MS Stadt Hameln und ihr Schwesterschiff MS Stadt Lauenburg im Jahr 2007 rund 16,6 Mio. € investiert. Gescheiterte Sanierung Der Schiffsfonds OwnerShip Feeder Duo scheint damit ein weiterer Fall einer gescheiterten Sanierung zu sein. Bereits Anfang 2010 waren die Fondsgesellschafter aufgefordert worden, erhaltene Ausschüttungen zurückzuzahlen, um den Fortbestand der Schiffsgesellschaften zu sichern. Denn Ende 2009 war der Fonds ausweislich der OwnerShip Leistungsbilanz 2009 bereits mit 25% der Zinszahlungen und rund 1/3 der Tilgung im Rückstand. Die Leistungsbilanz 2010 weist einen Zinsrückstand von rund 1/3 und einen Tilgungsrückstand von rund 50% aus. Die Erlöse blieben insgesamt bis Ende 2010 um rund 1/3 hinter den prospektierten Einnahmen zurück, trotz des Sanierungsbeitrages der Gesellschafter in Höhe von rund 1,3 Mio. €. Das Sanierungskonzept für den OwnerShip Feeder Duo dürfte mit der nun eingetretenen Entwicklung endgültig gescheitert zu sein. Totalverlust für Anleger droht Da angesichts der derzeit äußerst niedrigen Charterraten und den damit einhergehenden niedrigen Schiffspreisen bei einer Verwertung des Schiffs kein die bestehenden Bankverbindlichkeiten deckender Erlös zu erwarten ist, werden die Anleger ihr in die MS Stadt Hameln investiertes Geld abschreiben dürfen. Den Anlegern des Schiffsfonds OwnerShip Feeder Duo droht damit konkret der Totalverlust ihrer Einlagen. Die Anleger des OwnerShip Feeder Duo stehen jetzt vor der Frage, den drohenden Verlust zu akzeptieren, oder um ihr Geld zu kämpfen - die Chancen stehen nicht schlecht ...Zum vollständigen Artikel


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