Jetzt auch gesetzlich: Investitionsanreize in Tschechien

Der tschechische Gesetzgeber gibt sich gerade allergrößte Mühe, den tschechischen Markt für inländische wie ausländische Investoren attraktiver zu machen. Am 12. Juli 2012 trat deshalb die jüngste Änderung des Tschechischen Gesetzes über Investitionsanreize in Kraft. Hier ein kurzer Überblick über die wichtigsten Neuerungen:

Steuerliche Vergünstigungen bis zu 10 Jahre lang

Infolge der Änderung wurde der maximale Zeitraum, in dem Unternehmen mit Nachlässen bei der Körperschaftssteuer unterstützt werden können, von 5 auf 10 Jahre verdoppelt.

Neue Investitionsanreize für Technologie- und Dienstleistungszentren

Künftig sollen Technologiezentren besonders gefördert werden. Im Fokus des Gesetzes stehen dabei Unternehmen, die sich der Erforschung und Entwicklung von High-Tech Produkten und innovativen Technologien verschrieben haben. Dabei ist die Förderung auch davon abhängig, ob die neu entwickelten Produkte und Techniken später tatsächlich in Serie gehen. Investoren solcher Technologiezentren können staatliche Förderung erhalten, wenn sie mindestens einen Betrag von EURO 400.000 (CZK 10 Millionen) investieren, wobei mindestens die Hälfte des Betrages zum Erwerb von Produktionsmitteln und Maschinen aufgewandt werden muss. Außerdem knüpft der Gesetzgeber die Förderung an die Bedingung, dass in Tschechien mindestens 40 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Für Investoren in sogenannte „strategische Service Zentren“, in denen sich entweder Softwareentwicklung, Reparatur und Wartung von hochspezialisierten Produkten oder international agierender Business Support ballen sollen, gilt, dass Förderung ab 40 neuen Arbeitsplätzen im einem Softwarentwicklungszentrum oder 100 neuen Arbeitsplätzen in einem sonstigen Dienstleistungszentrum erhältlich ist ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK