Kein Anwaltspatent auf Umwegen via Bundesgericht

Vor einer Tätigkeit als Rechtsanwalt liegt unter anderem das Bestehen einer anspruchsvollen Anwaltsprüfung. Höher als bei den Anwaltsprüfungen sind die Durchfallquoten nur noch, wenn gescheiterte Prüfungskandidaten mit Beschwerde an das Bundesgericht gelangen.

Solche Beschwerdeverfahren enden jeweils mit Niederlagen für die Beschwerdeführer:

«Nach den vorstehenden Erwägungen erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist abzuweisen.

Bei diesem Verfahrensausgang sind die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens dem Beschwerdeführer zu auferlegen […]. Es ist keine Parteientschädigung zuzusprechen […].»

Grund dafür ist, dass das Bundesgericht den Inhalt von Anwaltsprüfungen in langjähriger Praxis nur sehr zurückhaltend beurteilt:

«Das Bundesgericht auferlegt sich eine besondere Zurückhaltung bei der materiellen Beurteilung von Prüfungsentscheiden ...

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