Zurück in Shanghai

In loser Folge berichten an dieser Stelle wagemutige Entdeckerinnen und weltreisende Forscher: Unsere Kollegen im Ausland. Nach Impressionen aus Indien, Brasilien und New York und Paris meldet sich Christoph Schröder von unserem Standort Shanghai.

Shanghai, die Zweite: Nach meinem ersten Aufenthalt bin ich und diesmal für längere Zeit an unserem Standort in China tätig. In der vergangenen Woche habe ich die ersten Vertragsverhandlungen abgeschlossen. Rechtswahl: chinesisches Recht, Streitbeilegung: Shanghai Arbitration Commission, Vertragssprache: Chinesisch/Englisch, aber Chinesisch allein maßgeblich, Gegenseite: ein Taiwanese mit Schulenglischkenntnissen. Also haben wir lieber auf Chinesisch verhandelt, und damit ist der Mietvertrag für unsere Wohnung jetzt unter Dach und Fach.

Aber Vorsicht! Pacta sunt servanda nimmt man in China häufig nicht so ernst. Den Vertragsabschluss betrachtet man bisweilen eher als Durchgangsstadium zu weiteren Verhandlungen. Jedenfalls ist auf die Unterschrift nicht immer Verlass: Der Vermieter bat mich um eine Anzahlung auf die erste Miete, um sicherzustellen, dass ich mir keine bessere Wohnung suche. Ich betonte, dass ich einen Vertrag unterschrieben hätte und daran auch gebunden sei. Er sagte, dann werde er mir vertrauen und es im Übrigen auch unterlassen, die Wohnung anderen anzubieten…

Täglich optimiere ich den Weg zur Arbeit. Unsere Wohnung liegt in Pudong (Ostteil der Stadt), das CMS-Büro in Puxi (Westteil der Stadt) ...

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