Abschirmungskosten gegen Elektrosmog können steuerlich absetzbar sein

(c) Martin Beckmann

Wer seine Wohnung gegen Elektrosmog abschirmt, kann die Kosten unter Umständen als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend machen. So sieht es zumindest das Finanzgericht (FG) Köln in einem neuen Urteil.

Krankheitskosten sind – ohne Rücksicht auf Art und Ursache der Erkrankung – aus tatsächlichen Gründen zwangsläufig angefallen und stellen somit eine außergewöhnliche Belastung dar. Allerdings werden nur solche Kosten berücksichtigt, die der Heilung einer Krankheit oder dem Ziel dienen sollen, die Krankheit erträglich zu machen. Nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) sind Aufwendungen auch dann als außergewöhnliche Belastung steuermindernd zu berücksichtigen, wenn jemand gezwungen ist, eine konkrete, von einem Gegenstand des existenznotwendigen Bedarfs ausgehende Gesundheitsgefährdung zu beseitigen. Derartigen Aufwendungen kann man aus tatsächlichen Gründen nicht ausweichen, wenn ohne Beseitigung der Ursache mit einem Schaden für die Gesundheit zu rechnen ist ...

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