Zankapfel EEG

● Von Lillemor Ullrich , Berliner Informationsdienst zur Energiepolitik ● Nachdem Philipp Rösler Mitte Juli eine FDP-Arbeitsgruppe zur Überarbeitung des EEG eingesetzt hatte, legte er in dieser Woche mit einem dpa-Interview noch einmal nach und forderte, das System der Förderung effizienter zu gestalten. Seiner Ansicht nach sind die Milliardensubventionen für die Erneuerbaren Energien, die durch ein Umlageverfahren auf die Stromkunden umgelegt werden, die Ursache für den drohenden Strompreisanstieg. Das Ziel der FDP ist es deshalb, einen Effizienzwettbewerb zwischen Wind, Wasser, Sonne und Biogas zu organisieren, der mit weniger staatlichen Zuschüsse auskommt und Fehlanreize wie bei der Photovoltaik vermeidet. Die zur Erarbeitung von Lösungsvorschlägen eingesetzte FDP-Arbeitsgruppe unter der Führung von Generalsekretär Patrick Döring und dem niedersächsischen Umweltminister Stefan Birkner will bereits Anfang September erste Vorschläge zur Problematik vortragen. An der Fachgruppe nehmen weitere FDP-Energieexperten aus Bund und Ländern teil. Darunter Energieexperte Klaus Breil, Umweltpolitiker Michael Kauch und Verbraucherexpertin Christel Happach-Kasan aus der FDP-Bundestagsfraktion, sowie René Rock und Gero Hocker. Unterstützung für eine grundlegende Reform des EEG erhält der Minister vom Verbraucherzentrale Bundesverband, der mit einem deutlichen Anstieg der Strompreise rechnet. Der vzbv fordert den Ausbau der Erneuerbaren Energien kosteneffizient weiterzuführen und einen einheitlichen Energiemarkt zu schaffen, auf dem die Anlagenbetreiber in Zukunft höhere Risiken tragen und sich am Markt orientieren müssen. Zudem fordern die Verbraucherschützer, die Schaffung von kurzfristigen Ausgleichsmechanismen , wie der Reduzierung der Strom- oder Mehrwertsteuer, um die Kostenbelastung durch den Strompreis zu begrenzen ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK