Das Internet – kein rechtsfreier Raum

Allgemeines

Soziale Netzwerke, Blogs, Chatrooms, Foren und Kommentarlisten. Es gibt viele Möglichkeiten, um in der großen weiten Internetwelt zu kommunizieren. Man kann liebe Grüße versenden, die neuesten Brancheninformationen verbreiten, seine Meinung kundtun und Konversationspartnern hilfreiche Tipps geben. Man kann aber eben auch sehr unschöne Ansichten und verletzende Äußerungen relativ einfach einem großen Publikum präsentieren.

Nicht selten kommt es vor, dass aus verletzter Eitelkeit (gehörnter Partner), simpler Aversion oder aus Intoleranz, Schreiben versandt werden, welche das sogenannte Persönlichkeitsrecht von anderen Usern durch zutiefst beleidigende, unwahre und rechtswidrige Behauptungen und sogenannte Werturteile schwerwiegend beeinträchtigen können.

Generell lässt sich feststellen, dass diese Art von Schreiben oder Bemerkungen auf einer Skala von „unqualifizierte Bemerkung“ bis „schwerwiegende Beleidigung/Verleumdung“ variieren.

Die Betroffenen erhalten meist Kenntnis von der Verbreitung von über sie kursierenden Schreiben durch Freunde und Bekannte. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass der/die Verletzte individualisiert ist und man ihn/sie unschwer von anderen Personen unterscheiden kann. Die Konsequenz kann ein Spießrutenlaufen in Schule, Universität oder Büro sein. Besonders schlimm ist es für Betroffene, wenn diskreditierende oder manipulierte Fotos beigefügt sind.

Gespräche, die grundsätzlich der Vertraulichkeit zuzurechnen sind oder Äußerungen, die das Sexualleben zum Inhalt haben, tangieren den absolut geschützten Bereich der Intimsphäre, wenn sie den Weg in die Öffentlichkeit finden. Jedenfalls immer dann, wenn sie dazu geeignet sind die betroffene Person verächtlich zu machen ...

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