Letzte Ehre für Obdachlose

Ein Grabstein, eine Trauerfeier: Eine Kreuzberger Kirchengemeinde war die erste in Deutschland, die Trebern das gab. Bis heute hat sie 34 Obdachlose bestattet. Anderswo in Berlin werden mittellose Menschen ohne Zeremoniell unter die Erde gebracht. Und die Zahl derer, die sich kein Begräbnis leisten können, steigt. Dass alle Menschen sterben müssen, ist ein Gesetz des Lebens, dass jeder bestattet werden muss, verfügt der Staat. Die Kosten haben die Angehörigen zu tragen, doch viele können sich den Tod nicht mehr leisten. 6000 Euro zahlt man laut der Verbraucherinitiative Aeternitas für eine Standardbeerdigung mit Sarg, Grabstein, Musik und Blumen, Hartz-IV-Empfängern fehlt oft selbst für eine bescheidenere Variante das Geld. Aus diesem Grund gibt es die Sozialbestattung, bei der die Bezirke die Kosten übernehmen, die Angehörigen aber trotzdem Anspruch auf Blumen und eine Trauerfeier haben. Gibt es keine Angehörigen, richtet das Land Berlin die Beerdigung aus ...Zum vollständigen Artikel

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