Guantánamo privat – Kinderarzt wegen “Waterboarding” als Erziehungsmethode verhaftet

Dass Barack Obama sein früheres Wahlkampfversprechen, das Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba binnen Jahresfrist zu schließen, gebrochen hat, ist allgemein bekannt und hat bei vielen seiner ehemaligen Fans zu tiefer Enttäuschung geführt, zumal eine Schließung auch nach bald vier Jahren seiner Präsidentschaft nicht abzusehen ist. Aber immerhin wird das unter seinem Amtsvorgänger Bush noch praktizierte waterboarding nicht mehr durchgeführt, eine Foltermethode, bei der beim Opfer ein Gefühl des Ertrinkens hervorgerufen wird, indem seine Atmung durch ständiges Begießen eines über das Gesicht gelegten Lappens mit Wasser extrem erschwert wird. Dieser Folter waren etliche Guantánamo-Häftlinge zumindest vor ihrer Verbringung in das Lager, möglicherweise auch dort ausgesetzt worden.

In Georgetown im US-Bundesstaat Delaware ist laut spiegel-online ein jetzt ein Kinderarzt festgenommen worden, der eine spezielle Art von Waterboarding bei seiner elfjährigen Tochter durchgeführt haben soll ...

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