Ein einfacher Fall, sogar in München

In München hat eine Radiomoderatorin ihren Job verloren, weil sie einen unbedachten Spruch gemacht hat. An einem Samstag wandte sie sich an Zuhörer, die arbeiten mussten, und sagte: “Arbeit macht frei.” Da Hörer Anzeigen erstattet haben, ermittelt nun auch die Münchner Staatsanwaltschaft.

Der Senderchef bescheinigt der Moderatorin, sie habe sich vermutlich rein gar nichts gedacht. “Die Äußerung war raus, es war nichts mehr zu retten”, zitiert ihn die Augsburger Allgemeine. Dass der Frau trotzdem gekündigt wurde, ist nachvollziehbar. Es gehört halt zu ihrem Job, sich auch mal was zu denken. Und einen Slogan aufzugreifen, der über dem Eingang des Konzentrationslagers Auschwitz hing, ist halt nun mal faktisch ein No-go.

Jedenfalls kann ich es verstehen, dass der Sender sich nicht vorwerfen lassen will, auf dem rechten Auge blind zu sein ...

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